Reise – Tansania August 2020

23.08.20 – Von Grumeti nach Seronera in die zentrale Serengeti

Das Abendessen im Grumeti Hills war köstlich und künstlerisch wertvoll. Der Koch hat für uns ein Viergänge Menu gezaubert und alles wunderschön angerichtet. Wieder mal waren wir die einzigen Gäste, es ist wirklich ein Jammer. Wo sonst funktioniert Social Distancing so gut wie auf Safari. Alles ist offen und an der frischen Luft, man ist mehr oder weniger nur mit den Insassen des eigenen Jeeps zusammen und trotzdem gibt es die Reisewarnung.

Unser Tag hat wieder mal früh begonnen, um 06:30 Uhr hatten wir einen Kaffee und herzhafte Zimtschnecken und sind dann von der Grumeti Hills Lodge in Begleitung eines Guides von der Lodge und eines bewaffneten Rangers los spaziert.


Grumeti ist eine WMA – Wildlife Management Area – im Gegensatz zu den Nationalparks ist hier z.B. Offroad Driving erlaubt (aber Vorsicht! Auch hier liegen viele Felsen und Steine). Auch Nachtfahrten werden angeboten. Das Grumeti Hille verfügt hierfür über Elektro Jeeps, die die Tiere nicht so sehr stören. Das Scheinwerferlicht, mag den ein oder anderen beim Schlummern stören, aber die nachtaktiven Tiere lassen sich wohl nicht stören. Fransisca und Said hatten sich auch noch die Solaranlage mit gut 200 Solarpanelen zeigen lassen (während ich den Sonnenuntergang genossen habe). Das ganze Camp inklusive Pool und die Elektrofahrzeuge wird über Solar betrieben, für das Brunnenwasser gibt es eine Osmoseanlage, die das Wasser in Trinkwasserqualität aufbereitet. Das nenne ich mal Nature Responsible!


Interessant war auch der Blick von oben. Wie mit einem Lineal gezogen war der uns naheliegende Teil der Ebene grün und das dahinter liegende Gebiet goldbraun mit trockenem Gras bewachsen. In der WMA, wie auch in den Nationalparks werden immer wieder mal Gebiete abgebrannt. Den Bäumen scheint es nicht zu schaden und nach den ersten Regenfällen wird alles wieder saftig grün. Macht man das nicht, bleiben die alten, trockenen Gräser stehen und das neue, saftige Gras, das die kleineren Antilopen bevorzugen, tut sich schwer zu wachsen. Die größeren Tiere entgehen den Flammen, aber kleine, langsame Tiere werden ihnen unter Umständen zum Opfer fallen. Des einen Freud des anderen Leid, auch hier in der Wildnis.
Auf unserer Wanderung sind uns Zebras, Giraffen, Topis und Impalas begegnet, für den alten Büffel haben wir einen Umweg gemacht, man zieht sich den Zorn dieser Tiere besser nicht zu. Nach knapp 90 Minuten endete unser Spaziergang am Grumeti Fluss, wo ein Frühstück auf uns wartete. Kann ein Tag schöner beginnen, als an einem sonnigen Morgen unter einem schattigen Baum am Flussufer zu sitzen und bewirtet zu werden? Auf einer mobilen, mit Kohle betriebenen Kochstation wurden Eierspeisen zubereitet, dazu gab es Toast, Pancakes, Obst und Cerealien. Dazu Kaffee, Tee, Milch und Saft. War das herrlich! Sogar eine Camping Toilette war da und wie überall eine Handwaschstation- es wurde an alles gedacht! Im Gegensatz zu den Kollegen am Ngorongoro Gate, waren die Paviane sehr sittsam und haben uns ungestört gewähren lassen.


John hat uns gegen 09:30 Uhr eingesammelt und wir sind zum Grumeti Migration Camp gefahren, um uns das Camp anzusehen. Sehr schöne Lage am Hügel, mir aber eine Spur zu viel Stein und indisches Design. Unser nächster Stopp, eigentlich nur 10 Minuten entfernt, musste etwas auf uns warten. Eine Elefantenherde kreuzte unseren Weg und das haben wir uns natürlich nicht entgehen lassen. Kurz danach entdeckten Bonna und Said ein Löwenrudel, das so gut getarnt in den Felsen lag, dass es kaum zu erkennen war. Wir zählten 15 Tiere und der Chef war noch nicht mal zu sehen. Wer weiß, ob er nicht auch noch Damen seines Harems bei sich hatte.


In der Simba Lodge, in die wir nun mir Verspätung ankamen, hatte man natürlich Verständnis, dass wir bei den Löwen verweilt haben – heißt doch Löwe auf Suaheli Simba!
Hier gibt es neben des großen Lobby-Restaurant-Pool Areals 15 Zelte und ein Steinhaus mit 6 Zimmern. Auch wenn die Zelte mit der Außendusche authentischer sind, die Aussicht aus dem Steinhaus ist der Hammer. 180 Grad Blick über die Grumeti Ebene – Wahnsinn!


Von allen Lodges fährt man ca. 45 Minuten bis zum Ikoma Gate und fährt direkt von der WMA in die Serengeti. Auf unserem Weg zu unserem heutigen Camp haben wir einen Abstecher zur Four Seasons Lodge gemacht. Ich wollte mir diese Luxusunterkunft mal ansehen, um zu verstehen, warum die Übernachtungen hier so teuer sind. Der Abstecher hat uns zu einer schönen Begegnung mit einem alten Elefantenbullen verholfen, aber ansonsten nichts gebracht.

Die Lodge war verschlossen. Ein Gärtner (allein auf weiter Flur mit Maske) schickte uns zur Personaleinfahrt. Dort saß ein schmucker Wachmann mit Handschuhen und Maske und musste nachfragen, ob wir eintreten dürfen. Durften wir nicht – also wieder zurück und ins Thorntree Camp gefahren. Hier wohnen Bonna und ich in einem der drei Familienzelte, haben erstmal ausgiebig geduscht und geschrieben, den Sonnenuntergang und das Lagerfeuer genossen. Unser Camp hat insgesamt 14 Zelte, ein Restaurant/Bar Zelt mit Wifi, 24 Stunden Strom und warmes Wasser.
Jetzt warte ich auf das Abendessen, bevor es früh ins Bett geht. Lala Salama – Gute Nacht!

Kategorie: Reise - Tansania August 2020 | von: Martina Volk

24.08.20 Serengeti Seronera

Bonna und ich starteten unseren „Early Morning Gamedrive“ um 06:00 Uhr in der Dunkelheit. Es war nach recht kühl und die Serengeti relativ leer. Eine Hyäne, ein paar Antilopen, das war´s. Rund um den Seronera Fluss trafen wir auf einige Nilpferde, die vom Land zurück ins Wasser gingen, wo sie in größerer Zahl zusammentreffen, verraten Sie sich durch ihren sehr strengen Geruch. Zum Ende unseres Ausflugs wurden wir dann doch noch mit 4 Geparden belohnt, die teils spielend an uns vorbei zogen.


Im Camp haben wir gemütlich gefrühstückt, bevor wir mit gepackten Taschen wieder aufbrachen, wir hatten noch ein paar Stationen auf unserem Plan. Zuerst fuhren wir zur Frankfurter Zoologischen Gesellschaft, die in der Serengeti eine Außenstation hat. Den Verantwortlichen Rian Labuschagne fanden wir letztlich im Fahrzeugbereich der Ranger. Glücklicherweise hat er sich Zeit für ein ausführliches Gespräch mit uns genommen, dass für alle von uns sehr lehrreich war und uns nochmals aufgezeigt hat, dass der fehlende Tourismus nicht nur den Menschen schadet, die nun keine oder kaum Arbeit haben, sondern auch den Tieren in den Nationalparks. Ohne die Einnahmen aus den Eintritts- und Campinggebühren in den Parks, fehlt es derzeit an Allem. Der Staat hat andere Sorgen und eine Unterstützung für die Parks und die Ranger gibt es kaum bis gar nicht. Die Gesellschaft zahlt (unter vielem Anderen) für Benzin und Reifen der Ranger, damit sie ihre wichtige Aufgabe im Naturschutz aufrecht erhalten können. Mit sinkenden Einkommen steigt die Zahl der Wilderei für „Bushmeat. In drei Tagen wurden in Kogatende, der nördlichen Serengeti 450 Fallen gefunden und entfernt. Ziel der Fallen sind häufig die Gnus, die ja in großer Zahl durchziehen, Opfer werden aber auch alle anderen Tiere, die in den Fallen landen.


Unsere nächste Station war das Tortillis Camp. Wir hatten etwas Mühe das Camp zu finden, die Beschilderung in der Serengeti ist sehr bescheiden und teilweise gibt es dieselben Namen mehrfach. Über Telefon haben wir eine genaue Beschreibung bekommen und die eindringliche Warnung nicht am Parkplatz auszusteigen – es sind Löwen in der Nähe. Das Tortillis Camp liegt in einer sehr wilden Gegend, mit vielen Bäumen und Sträuchern. Wir sahen viele Büffel, Giraffen und Antilopen auf dem Weg. Der Manager freute sich über die Abwechslung und die Möglichkeit ein bisschen erzählen zu können und uns das Camp zu zeigen. Die 14 Zelte liegen rechts und links von dem Restaurant und Loungezelt. Die Löwen konnten wir von unserem Spaziergang aus sehen und erledigten alle Wege etwas zügiger als üblich;-).
Als wir aus dem sicheren Jeep aus etwas näher fuhren, war klar, dass wir uns keine Sorgen hätten machen müssen. Das Rudel hatte einen großen Büffel erlegt, der stolze Mähnenlöwe war schon in der Ruhephase nach dem üppigen Mahl, drei andere mühten sich noch mit dem „unhandlichen“ Mittagessen.


Unser Mittagessen haben wir am Picknickplatz vom Visitor Center genossen, nachdem wir ein kurzes Treffen mit der Tanapa Chefin der Serengeti hatten (Tanapa managt die Nationalparks in Tansania). Wer schon mal da war, kennt den Trubel dort und die dicken Hyraxe (sehen aus wie Murmeltiere), die sich über die Lunchboxen der Touristen freuen.
Jetzt war hier gähnende Leere und die Hyraxe hatten den Platz für sich eingenommen und chillten auf den Tischen und Banken. Selbst zum Betteln waren sie zu bequem – irgendwie lustig, wie die Natur auf Änderungen reagiert.

Wie immer dauerte alles viel länger als sonst und es wurde schon knapp mit der Zeit. Wir haben uns noch das Corona Notfallcenter / Erste Hilfe Station angesehen. Für die Erstversorgung ist hier gesorgt, ein Verdachtsfall auf Corona wurde hier noch nicht eingeliefert.
Auf dem direkten Weg ging es dann zum Naabi Hill, wo wir aus der Serengeti aus- und in die Ngorongoro Conservancy eincheckten. Es war schon nach 17 Uhr, als wir uns zu den Ngorongoro Highlands aufmachten. Zwei Geparde, die quasi am Wegesrande auf uns gewartet zu haben schienen, haben uns ein paar Minuten aufgehalten. Sie zogen an uns vorbei in die Steppe, es schien als ob sie jagen wollten, aber wir mussten weiter.

Die Olduvai Ndogo Lodge erreichten wir kurz vor 18:30 Uhr, den Sundowner Walk hatten wir leider verpasst, aber den Sonnenuntergang haben wir gerade noch gesehen. Die Lodge besteht aus acht wunderschönen Zelten mit Blick in die unendlich weite Steppe. Vom obersten Punkt des Hügels hat man fast einen Rundumblick. Ein großes Lagerfeuer wurde von den Massai angezündet und wir haben uns über das Leben, die Sitten und die Veränderungen durch die Moderne im Leben der Massai unterhalten.


Das Essen (wie immer zu reichlich) war fantastisch und auch dieser Tag ging mit vielen Eindrücken in dieser unglaublichen Natur zu Ende. Ab ins Bett – um 07:00 Uhr wird Morgen gewandert. Lala Salama – gute Nacht!

Kategorie: Reise - Tansania August 2020 | von: Martina Volk

25.08.20 Olduvai – Ngorongoro Krater

Um 07:00 Uhr haben wir uns mit Francis, dem Massai Guide der Lodge zur Morgenrunde getroffen. Es ging von unserem Hügel, auf dem die Olduvai Ndogo Lodge liegt runter, vorbei an einer kleinen Massai Boma, in einen Flusslauf, der nur zu Regenzeiten Wasser führt. Francis erklärte uns einige Heilpflanzen und wofür die Massai sie nutzen. Immer wieder gerne werden auch die verschiedenen Hinterlassenschaften der Tiere analysiert. Die kleinen Köttel sind von den Dikdiks, die größeren von den Giraffen, etwas nierenförmig und noch größer die von den Zebras.


In dem trockenen Flussbett sind die Wasserstellen der Massai, 1-3 Meter tiefe und ebenso breite runde Löcher, aus denen das Grundwasser geschöpft wird. In einer aus Erde gebauten Rinne, wird hier auch das Vieh getränkt. Am Horizont zog eine Giraffenherde (genannt Tower) vorbei und immer wieder kam ein bunt gekleideter Massai ins Bild – was für ein schöner Kontrast in dieser trockenen Steppe.


Francis wusste viel zu erzählen, über die Natur, die uralten Funde menschlicher Überreste in der nahe gelegenen Olduvaischlucht und die andauernden Forschungen hier. Das Museum von Olduvai haben wir nicht aufgesucht, für den Eintrittspreis von $ 35 pro Person hat es wohl auch nicht so viel zu bieten.


Auf dem Rückweg haben wir uns das ältere Olduvai Camp angesehen. Es liegt nicht so weit oben, bietet aber ebenfalls tolle Ausblicke, vor allem von der Aussichtsplattform aus. Die Zelte sind ähnlich, wie das in dem wir die Nacht verbringen durften und im Januar / Februar, wenn die Herden der Migration üblicherweise in diese Gegend kommen, kann man die Tiere direkt an seiner Terrasse vorbei ziehen sehen.


Frühstück gab es gegen 09:00 Uhr in unserer Lodge und dann hieß es schon wieder alle sieben Sachen zusammenpacken. Wir haben uns noch schnell ein weiteres Zelt angeguckt und Fotos gemacht – gestern war es ja schon zu dunkel – bevor es wieder in den Jeep ging.


Sehr lustig und für den armen John eine echte Aufgabe war der Honigkauf bei den Massai Frauen. Wir dachten, es wäre ja ganz gut, die Frauen zu unterstützen und Ihnen was abzukaufen. (Im Nachhinein erklärte John, dass die Frauen das Geld bei ihren Männern abliefern müssen – wir dachten, sie hätten persönlich wenigstens auch was davon). Sobald der Jeep anhielt rannten 15 Frauen los, belagerten das Auto und hielten uns Honig (in alten Plastikgetränkeflaschen) und Schmuck vor die Nasen. John trat in die Verhandlungen ein und versuchte die Frauen (teils mit Babys auf dem Rücken) auf Abstand zu halten. Unmöglich! Immer wieder rief er laut „Corona, Corona, ich habe Corona“, damit sie zurück weichen – keine Chance. Dann ging er auf einen kleinen Hügel und hielt eine Ansprache, der die Frauen wie durch ein Wunder auf Abstand zuhörten. Said hatte vom Autofenster aus den Schmuck gezeigt bekommen, der leider keinen Anklang fand und wir drei Damen amüsierten uns köstlich über die Abwehrversuche unserer beiden Männer. Nach anstrengenden 15 Minuten hatte John unterschiedlichen Frauen insgesamt 6 Flaschen Honig abgenommen und gezahlt und wir konnten weiterfahren. Das war die erste Situation wo Social Distancing nicht wirklich funktionierte;-). Diese Art des aggressiven Verkaufens ist natürlich wenig zielführend, vor Allem in Corona Zeiten, wo man auf Abstand bedacht sein sollte.


Wir fuhren weiter zum Rand des Ngorongoro Kraters. In den Senken, wo die Massai ihr Vieh weiden, sind durch den Regen größere Seen entstanden, die ein ganz anderes Bild von dieser sonst so trockenen Landschaft geben. Am Funkmast kurz vor der Abfahrt in den Krater bogen wir links ab zu unserer nächsten Unterkunft. Unterwegs legten wir unsere Mittagspause ein, mit Blick in den Krater auf der rechten und in die Ndutu Ebenen auf der linken. Aussteigen darf man hier nicht, sodass wir im Auto picknicken mussten. Leider gab es nicht – wie eigentlich bestellt – vegetarische Sandwiches, sondern wieder Eintopf mit den schon ausreichend bekannten kleinen Bohnen, dazu Reis und frische grüne Bohnen. Ich bin mir mittlerweile nicht mehr sicher, ob der immer enger werdende Gürtel am zu vielem Essen oder doch an den immer wieder servierten Bohnen liegt;-).
Die Ankunft im Nomad Entamanu Camp war herzlich wie immer bei diesem tollen Unternehmen. Mindestens 10 Mitarbeiter erwarteten uns mit Winken und einem (ich habe es in den Augen gesehen!) strahlenden Lächeln unter den Masken. Nach der mittlerweile in Fleisch und Blut übergegangenen Prozedur des Händewaschens wurden wir in die Lounge des privaten Entamanu Camps geführt.


In dem großen Raum waren kuschelige Sofas und Sitzecken mit schönen Kissen und Schaffellen. Für die kalten Stunden gibt es einen Gaskamin und die Aussicht durch die großen Fenster geht zum Weltnaturerbe Ngorongoro Krater. Im Nebenraum ist das Esszimmer, ebenfalls mit Kamin und Aussicht. Das Gebäude hat einen Zeltcharakter, zwischen den typischen Zeltplanen ist aber eine stabile Dämmung, die Wind und allzu kalte Temperaturen abhält. Alles ist schlicht, aber wunderschön gestaltet und erinnert mich ein bisschen an eine kanadische Berghütte. Das private Camp hat zwei Doppel und zwei Familien „Zelte“, super großzügig und gemütlich mit derselben großartigen Aussicht. Normalerweise kann man nur das gesamte Camp bewohnen, einzelne Zimmer sind nicht buchbar. Aufgrund der minimalen Auslastung durch Corona nutzt Nomad Tanzania die Gelegenheit das Hauptcamp mit seinen sieben Zelten zu renovieren. Diese Zelte sind „richtige“ Safarizelte, sodass sie relativ wind- und temperaturanfällig sind. Das Messtent – also das Zelt mit Restaurant und Lounge konnten wir leider nicht sehen, aber die „Zimmer“ sind ebenso gemütlich und schön, wie im privaten Teil des Camps. Die Aussicht ist hier fast noch etwas schöner, wird allerdings durch die Moskitogaze plus Folie gegen den Wind etwas getrübt. Natürlich gibt es aber auch hier eine Terrasse von der man den Blick in die unglaubliche Kulisse schweifen lassen kann. Wie übrigens auch von der Toilette – Lu with a View!
Mohammed der Campmanager gab uns das obligatorische Briefing für den Aufenthalt im Camp und wir verabredeten uns für einen Sundowner Walk um 16:30 Uhr.


Pünktlich marschierten Bonna, Said und ich in Begleitung eines Massai und eines bewaffneten Rangers los. Es ging bergab durch den dichtbewachsenen Wald. Die blühenden Sträucher sind von unzähligen Bienen bevölkert und wie auch im Camp wird man von einem permanenten Summen begleitet. Nach dem ersten Abstieg ging es über eine trockene Ebene auf der wir in der Ferne einige Giraffen sehen konnten. Auch heute gab es wieder Rätselraten um die Hinterlassenschaft der Tiere: „From which animal ist that poop?“ Ich bin mittlerweile ein richtiger „Poop Experte!“;-) Weiter ging es bergab bis zum direkten Rand des Ngorongoro Kraters, der menschenleer in der Abendsonne unter uns lag – unglaublich schön und ergreifend! Auch wenn man weiß, dass sich da unten ungefähr 25.000 Säugetiere tummeln, sind diese von so weit oben kaum zu sehen und man kann es kaum glauben. Diese Weite und Stille, der Luxus dieses Naturparadies ungestört und alleine genießen zu dürfen macht mich sehr dankbar. Jeder der weiß, wie es sonst im Krater zugeht, kann nachvollziehen, wie besonders es ist, kein Fahrzeug im Krater zu sehen und auch nicht die dadurch entstehenden unzähligen Staubwolken.


Die Sonne ging leider nicht über dem Krater unter, sondern hinter dem Hügel von dem wir gekommen sind. In einem sehr sportlichen Tempo ging es wieder nach oben und als wir die untergehende Sonne erblickten, sahen wir auch den Nomad Jeep und die dahinter vorbereitete Sundowner Bar. Wieder so ein Moment für die Ewigkeit – grandiose Landschaft im Sonnenuntergang, perfekter Service, unterhaltsame Gespräche mit dem Massai und den anderen Mitarbeitern von Nomad und eine Bar, die keine Wünsche offen ließ.


Zurück im Camp haben wir die heiße Dusche genossen und uns in der Lounge getroffen. Ein weiterer Gast war dort – eine Österreicherin, die alleine unterwegs war. Wir haben sie zum Essen an unseren Tisch gebeten und hatten einen wunderbaren, lustigen und informativen Abend. Nach dem köstlichen Essen haben wir uns noch lange mit Mohammed, dem Manager unterhalten – über das Camp, die benachbarten Massai, die sozialen Projekte und , und, und…
Wir hätten noch Stunden sitzen und plaudern können, ein Abend wie bei Freunden. Doch der Wecker in Tansania klingelt früh und die Letzten sind um 23:00 Uhr ins geheizte Zimmer zurück. Die Wärmflasche wartete bereits in dem riesigen kuscheligen Bett, unter uns schlief bereits der Krater – Danke Nomad für diesen wunderbaren Nachmittag und Abend, der uns immer in Erinnerung bleiben wird. Lala Salama – Gute Nacht!

Kategorie: Reise - Tansania August 2020 | von: Martina Volk

26.08.20 Ngorongoro – Karatu – Lake Manyara

Als der Wecker klingelte war es windig, wolkig und ungemütlich – wie im Urlaub an der Nordsee, wenn das Wetter mal wieder nicht mitspielt;-)
Im Esszimmer brannte der Kamin und wir genossen ein tolles und entspanntes Frühstück in unserem privaten Entamanu Camp. Der heutige Tag war für Besuche von Lodges reserviert, sodass wir uns schweren Herzens von dem tollen Team des Camps verabschieden mussten. Die Mitarbeiter von Nomad schaffen es innerhalb kürzester Zeit, eine sehr verbindliche und freundschaftliche Atmosphäre herzustellen, so dass jeder Abschied schwer fällt. Das ist das Besondere an diesem Unternehmen, dass seinen Mitarbeitern die Möglichkeit gibt, sich buchstäblich vom Tellerwäscher zum Campmanager hochzuarbeiten. Jeder ist mit Leidenschaft und Hingabe dabei. Nochmals ein riesiges Dankeschön für den wunderschönen Aufenthalt im Entamanu Nomad Camp.


Unsere Fahrt ging um den Ngorongoro Krater herum, mittlerweile kam die Sonne ein bisschen heraus und wir genossen wieder den „Zweiseiten Ausblick“. Links der Krater, rechts die Ebenen der Serengeti. Am Eingangstor zum Krater hatten wir unseren ersten Fotostopp und die erste Lodge die wir besichtigten, war die Krater Lodge von &Beyond. Auch hier, weit und breit kein Gast zu sehen und die Freude beim Manager und der Rangerin, die uns durch die Lodge führten, war groß – jede Abwechslung und Unterhaltung ist sooo willkommen. Ein Jammer – eigentlich ist Hauptsaison. Den Amerikanern mag die Lodge gefallen, für mich viel zu dunkel, viel zu überladen. Aber über Geschmack lässt sich bekanntlich nicht streiten. Die Aussicht in den Krater ist allerdings großartig! Das nächste Camp ist eher mein Geschmack. Das Pakulala Camp, das ebenfalls direkt am Kraterrand liegt, ist zwar derzeit geschlossen, aber ein Zelt durften wir sehen.


Die Ngorongoro Wildlife Lodge besticht durch ihre Aussicht, nicht durch ihr Design und die über 80 Zimmer mit super kleinen Badezimmern. Die Aussicht in den Krater aber gehört zu den Besten. Kein Wunder, die Wildlife Lodges wurden vor langer Zeit (die Ngorongoro Lodge wurde vor 49 Jahren gebaut) an den schönsten Plätzen der nördlichen Parks errichtet. Seit dem hat sich dann auch nicht viel verändert – sehr schade, denn die Lage und der Blick sind super.


Die letzte Lodge auf der Liste am Krater ist die Rhino Lodge, die preisgünstigste am Kraterrand, die Aussicht auf Mount Oldeani aber nicht in den Krater, bietet 24 Zimmer, einfach aber zweckmäßig eingerichtet, alle mit einem Balkon oder Terrasse.


Nach unserem Mittagspicknick – ohne Bohnen! – im Garten der Rhino Lodge wollten wir das Kratergebiet verlassen. Am Aussichtspunkt haben wir nochmal den Blick in den auch heute ruhig unter uns liegenden Krater genossen. Von oben konnten wir zwei Nashörner und eine größere Büffelherde erspähen, sogar ohne Fernglas.


Je weiter wir bergrunter fuhren, umso wärmer wurde es, die Höhe macht ganz schön was aus. In Karatu führte uns unser erster Weg zur Tabasamu Foundation, der Partnerorganisation von „Kinder in Tansania e.V“., zu Suzy und Ihrer Schwester. Sie gaben uns einen kurzen Bericht über ihre Arbeit, den Fortschritt mit der Installation der Solaranlagen im Kindergarten und im Familienhaus und die Notlage einiger Familien, die sich durch Corona weiter verschärft. Wir wollen an unserer Spendenaktion festhalten und versuchen Extragelder für die Coronahilfe zu generieren. Damit können wir dann Lebensmittel an kinderreiche Familien in akuter Notlage verteilen. Spenden an www.kinder-in-tansania.de können steuerlich geltend gemacht werden und ab einer Spendenhöhe ab € 40,- versenden wir ein handgenähtes Etui für Stifte oder Schminkpinsel aus afrikanischen Stoffresten. Wichtig ist auf der Überweisung Corona Hilfe zu vermerken. Die Famiien und besonders die Kinder werden es Euch danken!!!
Ein weiteres Vorhaben ist, alleinstehende Frauen mit Kindern zu unterstützen ein eigenes kleines Unternehmen aufzubauen, um zukünftig den Lebensunterhalt aus eigener Kraft bestreiten zu können.


Weiter ging es mit unserer Besichtigungstour: die Pamoja Lodge mit ihrem wunderschönen Gemüse und Blumengarten. Der Besitzer hat die Lodge erst vor zwei Jahren übernommen und viel Arbeit reingesteckt und im Februar sein Camp in der Serengeti eröffnet. Jetzt wird – wie überall – auf Kundschaft gewartet. Es ist unfassbar traurig, die Menschen in diesem Zustand zwischen Verzweiflung und Hoffnung zu sehen. Notfall- oder Überbrückungshilfe sind hier Fremdworte, jeder muss sehen wie er irgendwie klar kommt.


Unsere letzte Station war die Coffee Lodge, die neueste Unterkunft der Bougainvillea Gruppe. Ein großer Pool mit Aussicht auf die Ngorongoro Wälder, ein wunderschöner Blumengarten, ein weitläufiges Restaurant mit großer Terrasse davor und 26 Bungalows mit sehr großzügigen und schönen Zimmern.


Jetzt lagen noch gut 30 Minuten Fahrt vor uns bis wir unsere heutige Unterkunft, die Escarpment Luxury Lodge erreichten, die auf der Abbruchkante des Grabenbruchs oberhalb des Lake Manyara Nationalparks liegt. Wir erreichten unser Ziel pünktlich zum Sonnenuntergang und verlegten das Briefing kurzerhand auf die Terrasse am Pool, von wo aus wir einen schönen Blick über den See und die Wälder hatten. Danach bezogen wir unsere Zimmer, die sehr großzügig und schön sind. Leider bieten nur einige wenige der 16 Zimmer einen freien Ausblick auf den See, bei den meisten ist viel „Grün“ im Weg, dass teilweise schon im Nationalpark wächst und nicht beschnitten werden darf. Lounge und Restaurant erinnern eher an ein schickes Hotel, als an eine Safari Lodge, aber alles ist sehr geschmackvoll eingerichtet. Beim Abendessen – 4 Gänge für den, der es schafft – saßen wir wieder mal alleine auf weiter Flur. Köstlich bewirtet waren wir alle recht müde und verzogen uns auf unsere schönen Zimmer. Lala Salama – Gute Nacht!

Kategorie: Reise - Tansania August 2020 | von: Martina Volk

27.08.20 Lake Manyara – Tarangire

Um 06:15 Uhr haben wir uns mit Deo, dem Manager der Escarpment Luxury Lodge zu einem Spaziergang verabredet. Gemeinsam mit Deo und einem Massai liefen Bonna und ich von der Hotelanlage bis an den Rand der Klippe , die bereits im Lake Manyara Nationalpark liegt. Von hier oben hatten wir einen tollen Blick über den See und den Park und die aufgehende Sonne. Wieder so ein Ort, den Afrikareisende so lieben – man hört nur die Geräusche der Natur, der Blick kann so weit gehen (angeblich kann man bei sehr klarem Wetter bis zum Mount Meru und sogar dem Kilimanjaro sehen) und unten im waldigen Park sahen wir einen Elefanten und mehrere Büffel. Stehen, sehen, genießen und sich erden – diese Meditation hätte ich gerne täglich 😉


Wieder in der Lodge wurden die Emails gecheckt, Bilder verschickt und Berichte geschrieben, gemütlich gefrühstückt und wieder mal die Taschen gepackt. Mittlerweile hat sich eine feste Routine eingespielt und es geht immer schneller. Überhaupt überraschend, wie wenig Gepäck man braucht. Ich habe nur eine kleine Tasche dabei und immer noch zu viel mit;-). Wichtig, dass man warme Sachen dabei hat und sich mehrere Schichten anzieht, die man nach und nach ablegt.


Wir hatten diverse Lodges ausgesucht, die wir uns heute anschauen wollten. Rund um den Lake Manyara liegen viele Unterkünfte in der Nähe von kleinen Dörfern, aber abseits vom Trubel. Da die Gäste die Natur genießen wollen, wird diese gehegt und gepflegt, was dazu führt, dass auch die Tiere in die Nähe der Lodges gehen. Sobald Tiere von der Unterkunft zu sehen sind, wird eine WMA (Wildlife Management Area) eingerichtet und man muss Eintritt zahlen ($ 15 für einen Mzungu (Ausländer), ca. $ 7 für das Auto und $ 2 für die Einheimischen). Da für jede Lodge eine eigene WMA eingerichtet wird, zahlt man also bei jedem Besuch auf´s Neue. Das war uns irgendwie zu blöd, das Geld investiere ich lieber in afrikanische Stoffe, Gewürze und Souvenirs von den Massai – dann haben die Händler auch was davon. Einige Lodges sind auch geschlossen, weil keine Kundschaft da ist.


Die Lake Manyara Wildlife Lodge lag auf unserem Weg und außerhalb der WMA, so dass wir dort einen Stopp einlegten. Wie schon bei der Ngorongoro Wildlife Lodge ist die Lage fantastisch mit Blick über den Manyara See. Ein riesiges Gelände, das leider gar nicht genutzt wird und die 93 Zimmer liegen in zwei zweistöckigen Wohnflügeln rechts und links der Mainarea. Es soll sich um eines der ältesten Hotels Tansanias handeln und der 70er Jahre Charme sprießt aus allen Ecken. Die Zimmer konnten wir nicht sehen, sie sollen aber genauso sein wie in der Ngorongoro Wildlife Lodge, einfach mit Mini Badezimmern aber Aussicht zum See. Gäste waren hier schon monatelang nicht zu sehen, die Mitarbeiter sind aber noch alle da und werden auch bezahlt – Vorteil bei Unternehmen, die der Regierung gehören;-)


Der Manyara See hat einen sehr hohen Wasserstand und die ganzen Ebenen sind überflutet. Für Gamedrives stehen nur sehr eingeschränkte Wege zur Verfügung, aber für eine Tour durch den Regenwald, die Hornvögel und die vielen Affen reicht es. Wir sind gleich weiter gefahren zum Tarangire Nationalpark, in dem wir die letzten zwei Safaritage verbringen werden. Wir erreichten den Park in einer Stunde und 20 Minuten, die Straßen sind leer. Wie auch schon in der Serengeti und auch am Manyara Park gibt es einen neuen Eingangsbereich mit großzügigen und sauberen Toilettenanlagen und Informationstafeln.


Im Park gab es gleich Zebras und Elefanten zu sehen und die riesigen Baobab Bäume, die bis zu 1000 Jahre alt sind. Eine Märchenerzählerin könnte hier zu jedem der knorrigen Riesen eine wunderbare Geschichte erfinden. Doch der Park ist leider nicht nur durch seine großen Elefefantenbestände und riesigen Bäume bekannt, sondern auch durch viele TseTse Fliegen, sodass wir nach einiger Zeit beschlossen, das Dach zu schließen.


Unsere Mittagspause haben wir in der Tarangire Safari Lodge verbracht. Nach unserer Besichtigungstour durch die Lodge, durften wir unser mitgebrachtes Picknick auf der wundervollen Aussichtsterrasse verbringen – mit Blick auf Elefanten, Giraffen und Antilopen. Herrlich!!! Die Lodge hat 35 Zelte, relativ klein, aber funktional (bei dem Ausblick geht man eh nur zum Schlafen in´s Zelt) und 5 Bungalows – etwas großzügiger, dafür aber nicht so schöne Aussicht.


Auf unserem Weg zu unserer Unterkunft, dem Ormatai Camp sind wir ein bisschen am Tarangire Fluss entlang gefahren und hatten einige schöne und nahe Begegnung mit Tieren. Unser Camp liegt auf einem Hügel und ist nur über schlecht präparierte Pisten zu erreichen, dafür gibt es hier oben absolute Einsamkeit und wieder mal diesen Wahnsinnsausblick über den Lake Burunge. Die sieben Zelte auf Holzplattformen sind sehr großzügig mit einem gemauerten Badbereich. Auf der großen Terrasse könnte man morgens gut seine Yogaübungen mit Aussicht praktizieren. Der Restaurant- und Loungebereich ist offen an den Seiten und mit einem Reetdach versehen, sehr natürlich, großzügig und gemütlich und natürlich mit der gleichen tollen Aussicht.


Zum Sonnenuntergang sind wir auf einen Felsen gegangen, der noch besseren Panoramablick bietet, dahinter wurde ein Lagerfeuer angezündet und wir hatten mit dem Massai des Camps und einem weiteren Mitarbeiter eine herrliche Diskussion über Kultur, Lebensformen und die immer gegenwärtige Frage: „Wie geht das, wenn ein Massai 4 Frauen oder mehr hat? Dann gehen doch einige Männer leer aus.“ Die Frage sorgt meistens für große Erheiterung und die Erklärungen sind für uns Europäer so hanebüchend, dass es schon in den Bereich der Komik geht.
Vier köstliche Gänge zum Abendessen – auch hier wieder ohne andere Gäste – beendeten einen erneut wunderbaren Tag. Lala Salama – Gute Nacht!

Kategorie: Reise - Tansania August 2020 | von: Martina Volk

28.08.20 Tarangire Nationalpark

Leider war es morgens bewölkt, sodass der Sonnenaufgang Nichts zu bieten hatte. Da hat sich mein frühes Aufstehen für mich leider nicht gelohnt, wohl aber für meine treuen Leser, die in den Genuss eines neuen Reiseberichts kamen.
Bevor wir wieder in unseren Schaukelnden Jeep gestiegen sind, haben wir das zur gleichen Gruppe gehörende Maweninga Tented Camp besucht, dass nur 5 Minuten zu Fuß entfernt liegt. 16 Zelte, nicht mehr ganz so neu und großzügig wie im Ormatai Camp, wo wir nächtigen durften, der Ausblick ist aber fast noch schöner.


Auf dem gleichen Hügel liegt die Lemala Mpingo Ridge Lodge, allerdings nicht mit Ausblick auf den Lake Burunge, sondern in die Ebene des Tarangire mit dem gleichnamigen Fluss, der Lebensader des Parks in Trockenzeiten. Die 15 Unterkünfte sind eine Art Bungalows mit Zeltcharakter, sehr großzügig und geschmackvoll. Die großen Terrassen laden zu stundenlanger Entspannung ein. Das Sofa kann mittags zu einem gemütlichen Bett für die Siesta hergerichtet werden – Moskitonetz inklusive – und eine Innen- und eine Außenbadewanne ermöglichen „stereobaden“;-) Der große Infinity Pool bietet eine ebenso großartige Aussicht in den Park wie die „Main Area“ mit Lounge und Restaurant. Auch so ein Ort, wo ich ganz gut 3 Nächte hätte bleiben können, nur um zu sitzen und zu gucken. Mein persönliches Highlight hier: der „Umkleideraum“ zum Spabereich! Eine von Felsen eingerahmte höher gelegene Terrasse mit „Open Air Toilette“ – „Lu with a View“!


Aber nichts mit Aussicht genießen, es ging weiter über die ruckeligen Pisten zurück in die Ebenen, wo wir auf das Hinweisschild der Tarangire Kuro Treetops Lodge stießen. Wir dachten erst, dass hier noch gar Nichts zu besichtigen ist, da es noch sehr nach Baustelle aussah. Doch die Lodge (derzeit eigentlich eher ein Camp) ist schon eröffnet. Mit 10 von später einmal 25 Zelten und einem Restaurantzelt, das eigentliche Restaurant wird gerade auf einem Felshügel, quasi in einen großen Baum gebaut. Die „Zeltzimmer“ befinden sich auf Terrassen direkt an den mächtigen Stämme von alten Baobabbäumen. Die Räume sind großzügig und mit allem ausgestattet, was man in einem 5*Hotel erwartet. Besonders gut gefallen haben mir der aufgehängte Korbsessel auf der Terrasse und die wunderbare Außendusche mit Blick in die Steppe. Bei der Aussicht wird der Wasserverbrauch sicherlich hoch sein, unter der warmen Dusche stehen und in die Steppe schauen, das sind doch auch Momente für die Ewigkeit;-). Ansonsten ist mir persönlich der Grandhotelstil mit der roten Plüsch-Chaiselongue und den Vorhängen wie bei Oma Grete eine Spur zu viel.


Nach 14 Tagen Jeepreise waren wir irgendwie alle erledigt und beschlossen schon gegen 14:30 Uhr in unser nächstes und letztes Camp zu fahren. Keiner hatte mehr große Lust auf das Geschaukel beim Gamedrive, zumal wir das Dach des Jeeps wegen der vielen Tse Tse Fliegen geschlossen hatten. Heute also kaum Tierfotos, nur die Elefantenfamilie mit den 3 Kleinen im Video, die unseren Weg kreuzte.


Im Kuro Tarangire Camp von Nomad standen alle Mitarbeiter wieder Spalier als wir ankamen. Das Camp hat nur 6 Zelte und das Restaurant- / Loungezelt und ist einfach, aber sehr geschmackvoll gestaltet. Ich glaube dem alten Hemingway hätte es gefallen, vor Allem die gut bestückte Bar, von der aus man uns gleich einen Drink anbot – das war mir nun wirklich noch zu früh;-).


Ich habe dann etwas völlig Verrücktes getan. 90 Minuten lag ich auf der Liege auf unserer Terrasse (Bonna und ich haben uns ein Zelt geteilt) und habe einfach nichts gemacht außer zu gucken. Ein bisschen schlechtes Gewissen hatte ich ja schon, es war ja noch kein Bericht geschrieben. Aber es war herrlich an diesem warmen Tag in einer leichten Brise zu liegen und den Busch zu beobachten. Die Impalas, die immer näher kamen, die Meerkatzen, die mich scheu aus Büschen und Bäumen beobachteten, die Giraffen, die in der Ferne vorbeizogen und dazu das Konzert der Vögel und Insekten.

Für 17:30 Uhr hatten wir unsere Dusche bestellt und das warme Wasser wurde pünktlich in unsere „Bucketshower“ gefüllt. Ich habe die Dusche draußen genossen, Bonna ist lieber in die Dusche innerhalb des Zeltes gegangen. Besonders gut hat uns gefallen, dass durch die vielen Fenster soviel Licht ins Zelt kam.


Um 18 Uhr war es dann doch Zeit für einen Gin Tonic, von den gemütlichen Kuhfellsesseln in der Lounge wechselten wir nach 30 Minuten zum Lagerfeuer und genossen ein letztes Mal dieses unvergleichliche „Buschfeeling“ – ich werde diese Abende sehr vermissen!!!


Ein weiteres Pärchen (Mitarbeiter einer Lodge in der Serengeti) waren noch im Camp, hatten aber wohl ein ganz frühes Abendessen auf der eigenen Terrasse, sodass wir wieder mal alleine im Restaurant saßen und das köstliche Essen aus der „Buschküche“ genossen. Danke Nomad Tanzania für einen weiteren wunderschönen Abend.
Lala Salama – gute Nacht!

Kategorie: Reise - Tansania August 2020 | von: Martina Volk

29.08.20 – Tarangire – Arusha

Ein letzter Buschwalk stand um sieben Uhr für mich auf dem Programm, auf dem ich von einem Nomad Guide, einem Ranger – beide bewaffnet und unserem Guide John bewacht wurde. Fransisca, Bonna und sogar Said hatten aufgrund der TseTse Fliegen darauf verzichtet. TseTse sind mir kaum begegnet, aber die „normalen“ Fliegen haben extrem genervt. Trotzdem war es eine schöne Wanderung, die uns anfangs am Tarangire Fluss entlang führte. In der Nacht schon hatten wir die Impalas im Camp bemerkt, die sich auch jetzt noch vor den Zelten tummelten. Said und Fransisca hatten auch Büffel durchziehen sehen – die habe ich wohl verschlafen.


Noch auf dem Campgelände sahen wir eine einsame Hyäne und die Paviane kamen von dem großen Baum, auf dem sie die Nacht verbracht hatten. Als mittlerweile ja bestens ausgebildeter „Poopexperte“ kann ich sagen, dass es unter einem Übernachtungsbaum der Paviane ganz schön stinkt.
Der Tarangire Fluss führt derzeit nur sehr wenig Wasser und es ist unvorstellbar, dass das gesamte Flussbett in der Regenzeit gefüllt sein soll. Wir sahen unterwegs Giraffen, Impalas, Wasserböcke, Warzenschweine und viele Zebras. Plötzlich sahen wir einen Elefanten im Flussbett und schauten erstmal vorsichtig. Er lag im Matsch, bewegte sich nicht und schien uns bereits tot zu sein. Plötzlich bewegte sich der Kopf langsam und der Rüssel ging nach oben, er hatte wohl unsere Witterung aufgenommen. Der arme Kerl – ich würde mal sagen 5 bis 7 Jahre alt – war offensichtlich im Schlamm stecken geblieben und kam aus eigener Kraft nicht wieder heraus. Der Guide meinte, die Ranger würden ihm helfen und ich habe insistiert, dass diese bitte sofort informiert werden und nicht erst nach unserer Rückkehr ins Camp. Das Funkgerät wurde also eingeschaltet und die Information an die entsprechende Rangerstelle gegeben. In großem Abstand liefen wir um das Tier herum und konnten von der anderen Seite sehen, dass er schon Wunden davon getragen hat. Der Guide meinte, wir könnten ja noch näher gehen, um bessere Fotos zu kriegen. Was für ein doofer Vorschlag, der arme Kerl hat schon genug durchgemacht, da muss nicht noch eine Truppe Menschen zum Fotoshooting näher kommen. Ich hoffe sehr, dass eine Rettung erfolgt, oder auch der Gnadenschuss, wenn es denn sein muss. Ich bin auf jeden Fall froh, an dem Tag gewandert zu sein, sonst wäre der arme Kerl seinem Schicksal erlegen und hätte womöglich noch eine lange Leidensstrecke hinter sich bringen müssen. Sobald ich eine Info über sein Schicksal bekomme, werde ich berichten.


Je wärmer es wurde, umso mehr Fliegen sammelten sich um uns, und wir schlugen wie die vielen Zebras mit ihrem Schwanz, mit unseren Händen um uns, um die lästigen Nervensägen zu vertreiben. Wir begegneten noch einer Elefantenherde, die wir im großen Abstand passieren ließen und kamen gegen 09:30 Uhr wieder im Camp an. Ein letztes Frühstück mit meinen ausgeschlafenen Kollegen, mit Blick auf Impalas, Paviane und Meerkatzen. Ich werde den wunderbaren Service der Tansanier und die Zeit in der Natur sehr vermissen. Wie sagte schon Hemingway: „Wir hatten Afrika noch nicht verlassen, aber wenn ich nachts aufwachte, lag ich lauschend da, bereits voller Heimweh danach.“


Gegen 11 Uhr wurde es Zeit, das wunderbare Kuro Tarangire Camp von Nomad wieder zu verlassen, alle standen wie immer bereit, um uns winkend zu verabschieden. Zwei Camps standen noch auf unserer Liste. Das Schöne an diesen Campbesichtigungen ist, dass man in Gebiete fährt, die man auf „normalen“ Gamedrives niemals ansteuern würde. Auf unserem Weg trafen wir noch auf Büffel und Elefant und kamen an einen wunderschönen See, den niemand von uns kannte. Durch die Regenfälle wohl um einiges größer als üblich, mussten wir über den Mitarbeiterbereich zum Tortilis Camp Tarangire fahren, da die offizielle Zufahrt unter Wasser stand. Das Camp ist identisch mit dem bereits besuchten in der Serengeti, hat aber nur 10 Zelte. Bestechend hier ist die direkte Lage am See, der nach Aussage der Mitarbeiter täglich von Elefanten besucht wird. Drei riesige Baobab Bäume verleihen dem Camp einen besonderen Charme.


Das nächste Camp, das Ang´ata Tarangire Camp liegt oberhalb des Flusses und hat acht Zelte, relativ klein, aber mit allem Nötigen ausgestattet. Zum Kuro Airstip, wie auch zu den Silale Swamps – ein Sumpfgebiet in dem sich oft riesige Elefantengruppen tummeln – ist es nicht weit. Auch hier gibt es einen großen Baobab zu bestaunen und eine schöne Feuerstelle für das abendliche Bush TV.


Jetzt hieß es wirklich Abschied nehmen, die Elefantenherde im Fluss ließen wir rechts liegen, die Zebras und Giraffen hatten sich so schön aufgestellt, dass sie durch einen Fotostopp belohnt wurden, der Strauß wurde von der Piste gescheucht und musste sich ein neues Plätzchen suchen. Nach dem Checkout aus dem Park ging es nach Arusha, dass wir in ungefähr 90 Minuten erreichten. Irgendwie war ich jetzt fix und fertig, aber die Kinder, die uns alle freudestrahlend begrüßten, ließen keine Pause zu. Ich habe noch mein Gepäck sortiert und eine Runde im kühlen Pool gedreht, um wieder fit zu werden. Rauda hat mit ihren 17 Jahren derzeit den größten Anteil an der Hausarbeit und hat für alle gekocht. Die Kinder haben drinnen gegessen und wir Erwachsenen inklusive Bibi und Babu, den Eltern von Said, saßen draußen am Swimmingpool. Den anschließenden Lion King Film inklusive Popcorn habe ich nicht mehr ganz geschafft – aber ich glaube fest daran: Simba konnte die Löwenwelt retten;-). Fix und Foxi ging es in´s Bett in den neuen Räumen des Haradali Homestays. Sie sind wirklich schön geworden, es fehlt aber noch der letzte Schliff und Dekoration. Abschließende Fotos folgen dann noch. Lala Salama – Gute Nacht!

Kategorie: Reise - Tansania August 2020 | von: Martina Volk

30.08.20 + 31.08.20 Last Day in Paradise – Rückreise aus Tansania nach Deutschland

Wie auch schon die ganzen letzten Tage war es morgens bewölkt und bei unserem gemütlichen Frühstück im Loungebereich am Pool, habe ich ganz schön kalte Füße gekriegt. Sobald sich die Sonne durchkämpft, wird es aber wieder herrlich warm.


Zum Frühstück hatten wir Besuch von Petra, einer deutschen Nachbarin Fransiscas, die für Nomad Tanzania arbeitet. Eine gute Gelegenheit uns bei Petra für die wunderschöne Zeit in den Nomad Camps Lamai Serengeti, Entamanu Ngorongoro und Kuro Tarangire zu bedanken. Wir bekamen viele Hintergrundinformationen über die Ausbildung bei Nomad, die so gut ist, dass die Mitarbeiter oft schon über 20 Jahre im Unternehmen sind. Über die Projektarbeit, die sowohl der Natur, als auch den Menschen durch Erziehung, Bildung und Gesundheitsvorsorge zugutekommt. Obwohl die Camps im Westen und Süden noch geschlossen sind, wurde bislang kein Mitarbeiter entlassen. Die Mitarbeiter werden auf die anderen Camps aufgeteilt und Freizeit und Arbeit wechseln sich im Rotationsprinzip ab.
Immer wieder interessant sind die Gespräche über Politik und natürlich den Tourismus, die unterschiedlichen Vereinigungen und Verbände und Klatsch und Tratsch aus der Branche;-).
Mittags waren wir noch kurz in Arusha zum Stoffe kaufen – da muss man sich seinen Mindestabstand hart erkämpfen, schließlich gibt es ja kein Corona in Tansania;-).


Dem kleinen Zizou habe ich versprochen mit ihm Baden zu gehen – da ist noch viel Übung nötig, bis der 4jährige auch nur ansatzweise das Schwimmen lernt, derzeit ist es noch die Methode „Klammeraffe“, seine großen Schwestern machen das schon weitaus besser. Es hat viel Spaß gemacht mit den Kids rumzutollen, leider hat es mir am nächsten Tag einseitige Ohrenschmerzen eingebracht (sehr zur Freude meiner Jungs, die sich köstlich über die Mutter mit dem Zwiebelsack auf dem Ohr amüsierten – aber es hat geholfen!!!!!).


Das kleine Safarigepäck wurde in den Reisekoffer gepackt, der dann noch genügend Platz hatte für den Honig, die Stoffe und Einkaufstaschen (die ich hatte nähen lassen), sowie etliche Broschüren, Trinkflaschen und kleine Geschenke. Die zwei Flaschen Honig führten dazu, dass der Koffer am Flughafen untersucht wurde – da hatte der Beamte aber Glück, dass die Flaschen auf der Seite mit den Stoffen und nicht in der dreckigen Wäsche lagen;-).
Als wir zum Flughafen aufbrachen, leuchtete der Mount Meru in der Abendsonne, von den Kindern + Oma und Opa hatte ich mich schon verabschiedet und Fransica und Said begleiteten mich auf der letzten Strecke. Die Fahrt hat länger gedauert als gedacht, aber es war kurz vorher ein Fußballspiel (Namungo gegen Simba) zu Ende gegangen und die Fans (die Stadien sind ja voll, da es in Tansania ja kein Corona gibt;-) befanden sich auf der Rückreise nach Dar es Salaam. Unser Zeitpuffer war aber groß genug und wir erreichten den Flughafen pünktlich. Und oh Wunder! Es gab sogar eine kleine Schlange vor dem Flughafen, es gibt also tatsächlich einige Menschen die wieder reisen. Allen wurde die Temperatur gemessen und wie sonst auch, wird jedes Gepäckstück, das in den Flughafen kommt durchleuchtet und nur Personen mit Flugticket dürfen in das Terminal eintreten. CheckIn und Ausreise mit Passkontrolle ging flott und Abstandswahrung am Gate war auch kein Problem – so viele Reisewillige waren es dann doch nicht. In Dar es Saalam gab es noch einen Zwischenstopp, einige Reisende stiegen aus, die Maschine wurde gereinigt, das Handgepäck musste identifiziert werden und neue Reisende stiegen zu. Glück gehabt – meine Dreierreihe blieb exklusiv für mich. Ich hatte auch lange überlegt, welchen Platz ich beim Online CheckIn auswähle!


Nachdem wir das Lichtermeer von DAR verlassen hatten, gab es wie schon beim Hinflug vegetarische Nudeln serviert – wer kommt auf die Idee lange Nudeln zu wählen, wie soll man das mit dem Plastikbesteck vernünftig essen? – Salat und Nachtisch. Ein Glas Wein dazu und zur Verabschiedung in die Nacht gab es wieder einen Snackbeutel mit Kuchen, Keksen, Chips, Banane, Müsliriegel, Wasser und Saft. Lala Salama – Gute Nacht.

 

31.08.20 – Über den Wolken…

… habe ich herrlich geschlafen. Hat doch was für sich, eine ganze Reihe für sich zu haben. Eine Tasse Kaffee wurde noch serviert, dazu hätte man sich eine Köstlichkeit aus dem Snackbeutel nehmen können, aber den habe ich mir für die Transferzeit in Amsterdam aufgehoben. Zur Einreise nach Holland gab es ein Infoblatt auf Englisch bezüglich der Coronabestimmungen, aber das betraf eigentlich nicht die Menschen, die sich nur im Transit befinden.
Am Flughafen war alles wieder recht entspannt, Passkontrolle und Sicherheitscheck ohne Warteschlangen und die sonst so quirlige und hektische Atmosphäre eines Großflughafens fehlte.


Die Maschine nach Berlin war schon besser gefüllt und die Sitzverteilung gab mir etwas zu denken – das kann man eindeutig optimieren. Während manche Reihen leer waren, waren in anderen alle Plätze besetzt. Auch gibt es keinerlei System wer zuerst einsteigt, sodass es in den Gängen eng war und das übliche Durcheinander herrschte.
In Berlin angekommen gab es lediglich Lautsprecherdurchsagen, dass es eine Coronatestmöglichkeit am Flughafen gibt, eine Fluggastkarte oder sonstiges Dokument musste nicht ausgefüllt werden. Quarantäne und Test beruhen lediglich auf der Initiative der Fluggäste, wer einfach vom Flughafen zur Arbeit fahren möchte, könnte dies ungehindert tun.
Wie üblich in Tegel dauerte es ewig, bis das Gepäck kam – wahrscheinlich machen sie das mit Absicht, denn die Freude über den Koffer steigert sich nach einer knappen Stunde ins Unermessliche;-).
Umso schneller ging es beim Coronatest. Nach einem fünfminütigen Spaziergang durch Terminals und Parkdecks kam man in eine Art Tunnel, wo man sich das Testformular über einen QR Code auf das Smartphone downloaden kann. Sobald es ausgefüllt ist wird auf dem Phone ein weiterer QR Code generiert, mit dem man zu den netten jungen Leuten von der Bundeswehr geht. Die drucken einem dann das persönliche Dokument aus und es geht weiter zu den ausgesprochen gut gelaunten Mitarbeitern der Charité – bin ich wirklich in Berlin gelandet? Oder war die Charité Crew nur so gut gelaunt, weil ab dem nächsten Tag das DRK übernimt und heute die letzte Schicht war? Ich glaube, nein ich bin fest überzeugt, dass Berlin auch nett und freundlich und gut organisiert kann – wirklich!!!


Die Dame der Charité, die in ihrem Schutzanzug wie eine Marsfrau wirkte bohrte wieder tief in Rachen (ich weiß schon, warum ich nur ganz wenig gefrühstückt habe) und Nase (Tränen der Freude über die herzliche Begrüßung in Berlin). Schon 15 Minuten später stand ich wieder in der Sonne Berlins uns wartete auf meine Abholung nach Hause.
Mein Mann wollte mich dann zum Essen einladen – und das in Coronazeiten! Ein Stopp beim Dönerladen unseres Vertrauens und Lunch auf der heimischen Terrasse war die Alternative.
Die nächsten 48 Stunden durfte ich unser Grundstück nicht verlassen und mein Hund hat mich die ganze Zeit schräg angeguckt: „Erst verschwindet sie wochenlang und dann geht sie immer noch nicht mit mir in den Wald? Irgendwas ist komisch!“
Nach 2 Tagen dann die erlösende Email, Frau Volk darf wieder raus. Eine wundervolle Reise in das fast einsame Naturparadies Tansania hat jetzt ihr Ende gefunden.

Kategorie: Reise - Tansania August 2020 | von: Martina Volk
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