4.11.2019 Ruaha – Udzungwa Nationalpark

Wieder eine lange Fahrt. Um acht Uhr ging es los, nachdem wir beim Frühstück von Giraffe und Impalas verabschiedet wurden. Bei der Ausfahrt machten wir noch eine kurzen Fotostopp an der Brücke über dem Ruaha und machten uns auf den Weg nach Iringa. Unterwegs wollte Linda noch an einem Souvenirshop in einem der kleinen Dörfer anhalten und ich habe natürlich auch noch ein paar Kleinigkeiten gefunden. Das Aussuchen ging relativ schnell, das Bezahlen war wie so oft ein Prozess. Die junge Dame holte erstmal eine Fachkraft, die mit uns die Preise verhandelte. Wir addierten die einzelnen Summen gleich im Kopf zusammen und gaben ihm dann unser Endergebnis. Das war ihm irgendwie zu schnell und wieder wurde jedes Teil genommen, der offizielle und der verhandelte Preis genannt, dann kam er Durcheinander und fing wieder von vorne an. Wieso war auch der Taschenrechner kaputt, wird er sich gedacht haben und wieso kommen die so früh am Morgen, da ist mein Gehirn noch nicht auf Höchstleistungen getrimmt;-)

Er hätte die EInzelbeträge auch aufschreiben können, seine Assistentin stand mit Block und Stift parat, aber er schaffte es. ich zahlte meine 83.000 Schillinge und jetzt war Linda dran. Gleiches Spiel und es dauerte insgesamt 40 Minuten, bevor es endlich weiterging.

3,5 Stunden nach Abfahrt erreichten wir Iringa. Linda wollte noch Geld vom Automaten holen, Fransisca direkt vom Bankschalter – das dauert. Erst mit Hilfe des Managers, den Fransisca bereits kannte, weil sie ihre Bankgeschäfte etwas beschleunigen wollte – schließlich sitzen Kunden im Auto;-), bekam auch Linda Geld aus dem Automaten. Es war also mittlerweile 12:30 Uhr, als wir endlich Iringa verließen und uns auf den Weg in Richtung Udzungwa Berge machten. Bergrauf, bergrunter, auf der engen Straße immer wieder von Lastwagen gebremst ging es durch kleine Dörfer, bewaldete Berge und grüne Täler. Es ist erstaunlcih, wie schnell sich die Landschaften hier ändern – eben noch flach und trocken, ist man kurze Zeit später im grünen Bergland unterwegs. Nach einer kurzen Mittagspause in der wir unsere Lunchboxen verzehrten, erreichten wir gegen 16:30 Uhr im strömenden Regen den Ort Mikumi, von wo aus wir in die Udzungwa Berge abbiegen mußten.

Hier wird viel Landwirtschaft betrieben, Bananen und große Zuckerrohrfelder konnten wir von der Straße aus sehen. Alles saftig grün und auch vor den kleinen Häusern war der ein oder andere Garten für den eigenen Bedarf angelegt. Die Sandpiste zu unserer Lodge Hondo Hondo (Hornbill Vogel) war sehr matschig und rumpelig. Besserung ist aber in Sicht – wie so viele andere wird auch diese Straße mit Asphalt versehen werden. Den Wasserfall zu dem wir morgen wandern werden, haben wir von unten schon gesehen. Hoffentlich bleibt es trocken. Von unserer Unterkunft haben wir noch nicht viel gesehen, wir kamen ja erst um kurz vor 18 Uhr an und aufgrund des bewölkten Wetters war es schon recht dunkel. Gebucht hatte man uns ein Zimmer mit Gemeinschaftsbad und bekommen haben wir erfreulicherweise 3 „Luxuszelte“. Safarizelte mit Außendusche, alles unter einem großen Makutidach, das den Regen abhält.

Seit unserer Ankunft hat es nicht mehr geregnet, das Abendessen haben wir draußen genossen und wir hoffen, dass es Morgen trocken bleibt, damit wir es bis zum Wasserfall schaffen.

Jetzt geht es ab ins Zelt  – Lala Salama

Kategorie: Aktueller Reiseblog | von: Martina Volk
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